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Ernst Barlach: Wandobjekt ´Kopf des Güstrower E...
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Mahnmal und Freundschaftsbekundung: Der ´Schwebende´ Eines der berühmtesten Werke Ernst Barlachs, der ´Schwebende´, wurde als Mahnmal für die Opfer des ersten Weltkriegs geschaffen und hing als solches von 1927-1937 in einer Nische des Güstrower Doms. Er ist jedoch auf gleich zweifache Weise auch ein Mahnmal der Freundschaft: Als Gesamtskulptur (Werkverzeichnis 425) wie als Detailguss ´Kopf des Güstrower Ehrenmals´ (Werkverzeichnis 426). Dass die Gesamtskulptur überhaupt noch existiert, verdanken wir Freunden Barlachs. Sie ließen kurz nach dem Tod des Künstlers 1938 anhand des noch vorhandenen Werkmodells einen weiteren Guss anfertigen und versteckten ihn, nachdem ´Der Schwebende´ 1937 von den NS-Behörden als ´entartet´ klassifiziert, aus dem Dom entfernt und schließlich gar eingeschmolzen wurde. Er hängt heute in der Antoniterkirche in Köln und konnte wiederum genutzt werden, um einen weiteren Guss für den ursprünglichen Standort zu fertigen. So kehrte Barlachs Meisterwerk 1953 in den Güstrower Dom zurück und erinnert dort seither, die Jahreszahlen sind unter ihm in Stein graviert, an die Opfer der Weltkriege von 1914-1918 und von 1939-45. Der ´Kopf des Güstrower Ehrenmals´, Barlachs Detailguss aus dem Jahre 1930, ist darüber hinaus ein Dokument einer unmittelbaren Künstlerfreundschaft. Seine Gesichtszüge sind recht eindeutig - obwohl ´ohne Absicht´, wie Barlach später behauptete - die seiner Künstlerfreundin Käthe Kollwitz. Auch ihr Werk wurde im nationalsozialistischen Deutschland verfemt. 1936 wurden ihre Arbeiten aus der Berliner Akademieausstellung entfernt. Als Künstlerin war sie fortan praktisch nicht mehr präsent. So wirkt der ´Kopf des Güstrower Ehrenmals´ im Nachhinein wie die Vorahnung einer Schicksalsgemeinschaft: Es ist das Porträt einer Künstlerin, die Barlach freundschaftlich verehrte und die wie er selbst bald schweren Zeiten entgegenging. Die Besonderheiten dieser Edition: Aus feiner Bronze, von Hand gegossen im Wachsausschmelzverfahren. Die Form wurde direkt vom Original abgenommen und verkleinert. Limitiert auf 980 Exemplare, einzeln nummeriert, mit Gießereipunze. ars mundi Exklusiv-Edition, herausgegeben in Zusammenarbeit mit der Ernst Barlach Gesellschaft. Mit nummeriertem Authentizitäts- und Limitierungszertifikat. Version als Wandobjekt. Detailguss des ´Schwebenden´ (WVZ 424, 1927), erstmals ausgeführt 1930 (WVZ 426). Format 22,5 x 24 x 15 cm (B/H/T), Gewicht 4,5 kg. Mit Wandaufhängung. Kunst ganz einfach online bei ars mundi kaufen - bei einem der großen Kunstversender Europas

Anbieter: ars mundi
Stand: Feb 2, 2019
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Ernst Barlach: Skulptur ´Kopf des Güstrower Ehr...
€ 1480.00 *
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Mahnmal und Freundschaftsbekundung: Der ´Schwebende´ Eines der berühmtesten Werke Ernst Barlachs, der ´Schwebende´, wurde als Mahnmal für die Opfer des ersten Weltkriegs geschaffen und hing als solches von 1927-1937 in einer Nische des Güstrower Doms. Er ist jedoch auf gleich zweifache Weise auch ein Mahnmal der Freundschaft: Als Gesamtskulptur (Werkverzeichnis 425) wie als Detailguss ´Kopf des Güstrower Ehrenmals´ (Werkverzeichnis 426). Dass die Gesamtskulptur überhaupt noch existiert, verdanken wir Freunden Barlachs. Sie ließen kurz nach dem Tod des Künstlers 1938 anhand des noch vorhandenen Werkmodells einen weiteren Guss anfertigen und versteckten ihn, nachdem ´Der Schwebende´ 1937 von den NS-Behörden als ´entartet´ klassifiziert, aus dem Dom entfernt und schließlich gar eingeschmolzen wurde. Er hängt heute in der Antoniterkirche in Köln und konnte wiederum genutzt werden, um einen weiteren Guss für den ursprünglichen Standort zu fertigen. So kehrte Barlachs Meisterwerk 1953 in den Güstrower Dom zurück und erinnert dort seither, die Jahreszahlen sind unter ihm in Stein graviert, an die Opfer der Weltkriege von 1914-1918 und von 1939-45. Der ´Kopf des Güstrower Ehrenmals´, Barlachs Detailguss aus dem Jahre 1930, ist darüber hinaus ein Dokument einer unmittelbaren Künstlerfreundschaft. Seine Gesichtszüge sind recht eindeutig - obwohl ´ohne Absicht´, wie Barlach später behauptete - die seiner Künstlerfreundin Käthe Kollwitz. Auch ihr Werk wurde im nationalsozialistischen Deutschland verfemt. 1936 wurden ihre Arbeiten aus der Berliner Akademieausstellung entfernt. Als Künstlerin war sie fortan praktisch nicht mehr präsent. So wirkt der ´Kopf des Güstrower Ehrenmals´ im Nachhinein wie die Vorahnung einer Schicksalsgemeinschaft: Es ist das Porträt einer Künstlerin, die Barlach freundschaftlich verehrte und die wie er selbst bald schweren Zeiten entgegenging. Die Besonderheiten dieser Edition: Aus feiner Bronze, von Hand gegossen im Wachsausschmelzverfahren. Die Form wurde direkt vom Original abgenommen und verkleinert. Limitiert auf 980 Exemplare, einzeln nummeriert, mit Gießereipunze. ars mundi Exklusiv-Edition, herausgegeben in Zusammenarbeit mit der Ernst Barlach Gesellschaft. Mit nummeriertem Authentizitäts- und Limitierungszertifikat. Version auf Steinsockel. Detailguss des ´Schwebenden´ (WVZ 244, 1927), erstmals ausgeführt 1930 (WVZ 426). Auf einem Steinsockel befestigt. Format mit Sockel 22,5 x 28 x 19 cm (B/H/T), Gewicht 5,75 kg. Kunst ganz einfach online bei ars mundi kaufen - bei einem der großen Kunstversender Europas

Anbieter: ars mundi
Stand: Dec 18, 2018
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Ernst Barlach
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Der Erste Weltkrieg hat das Denken der europäischen Völker verändert. Wie viele deutsche Intellektuelle und Künstler wird auch der Bildhauer und Dramatiker Ernst Barlach (1870-1938) durch die Erfahrungen der Kriegsjahre 1914-1918 zum Kriegsgegner. Diesen Wandel und die notwendige Selbstüberwindung des Menschen zum Frieden hat er in seinen Denkzeichen seit 1918 thematisiert. Not, Tod und Verzweiflung nehmen in der künstlerischen Arbeit der Nachkriegszeit einen breiten Raum ein. Im Jahre 1927 erhält Ernst Barlach den Auftrag des preußischen Staates zur Errichtung einer Kriegerehrung für den Magdeburger Dom. Dieser Auftrag wird ihm zum ´´verantwortungsreichsten und größten Stück´´ seines Lebens. Neben den Denkzeichen in Güstrow, Kiel, Hamburg und Lübeck gehört das Magdeburger Ehrenmal heute zu den Hauptwerken der deutschen expressionistischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Das Buch handelt von der Entstehung des Magdeburger Ehrenmals im Kontext des bildnerischen Werkes, der Auftrags- undWirkungsgeschichte. Es veröffentlicht Dokumente und Texte, die zum Denkmal erschienen sind. Nach den Anfeindungen bei der Aufstellung, der Entfernung des Denkmals in der Zeit des Nationalsozialismus und den Angriffen vor der Wiederaufstellung in der DDR veranschaulicht es die Verantwortung für das Werk in unserer Zeit, der sich die Evangelische Domgemeinde Magdeburg bewusst ist.

Anbieter: buecher.de
Stand: Feb 19, 2019
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